So funktioniert’s

Mobilität ist in einer freien und demokratischen Gesellschaft ein hohes Gut. Die Industriegesellschaft hat sich für die Variante des mobilisierten Individualverkehrs entschieden: Der Besitz eines eigenen Kraftfahrzeuges ist für die meisten Gesellschaftsmitglieder ein sehr erstrebenswertes Ziel, nimmt demnach in ihrer Bedürfnishierarchie einen hohen Rang ein.

Trotzdem gibt es eine ganze Reihe von Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen auf den Besitz eines eigenen Fahrzeugs verzichten, gerne verzichten würden oder müssen: aus ökologischer Überzeugung, aus Parkplatzmangel vor allem in Ballungsräumen, aus Kostengründen oder auch des Alters wegen.

Deren Name erscheint zwar nicht mehr auf einem Fahrzeugbrief, ihren Führerschein haben die meisten jedoch behalten. Es gibt nämlich immer wieder Gelegenheiten oder das Bedürfnis, auf ein Kraftfahrzeug zurückgreifen zu müssen. Da sind sperrige oder schwere Einkaufsgüter zu transportieren, Verwandte, Bekannte, Freunde oder Veranstaltungen zu besuchen und es steht kein öffentliches Verkehrsangebot zur Seite. Für andere ist ein Zweitwagen zu aufwendig, für Unternehmen wären Firmenwagen nicht genügend ausgelastet. Außerdem ist das eine oder andere Urlaubsziel sinnvoll nur mit einem Auto zu erreichen.

Wer also im Jahr weniger als 10.000 bis 15.000 Kilometer auf seinen Tachozähler bringt und seine Mobilität mit anderen Mitteln sicherstellen kann, denkt sinnvollerweise über Alternativen zum eigenen "heilix Blechle" nach. In diese Bresche springt Carsharing. Es ist ein Angebot für alle, die nur hin und wieder ein Fahrzeug benötigen, nicht gerade eine emotionale Beziehung zu "ihrem" Auto haben und ihre spontanen Mobilitätswünsche in planbares Verhalten lenken können.

Die meisten Carsharing-Organisationen bieten einen Rund-um-Service an: fester Stellplatz, keine Arbeit mit TÜV, Wartung, Versicherung, Reparatur oder Reinigung. Selbst das Benzin oder der Diesel ist im Tarif enthalten, und bei Unfällen kümmert sich die Organisation um den Schaden. Fast alle Carsharing-Organisationen in Deutschland sind untereinander vernetzt, so daß z. B. ein Carsharing-Mitglied aus Hamburg jederzeit Fahrzeuge in Offenburg und Kehl nutzen kann (Quernutzung) - angepeilt ist sogar eine europaweite Vernetzung.

Wir haben unseren Geschäftsbetrieb übergeben. Bitte wenden Sie sich bei Fragen zum Car-Sharing-Angebot an

Stadtmobil Südbaden AG
Bismarckallee 9
79098 Freiburg
service@stadtmobil-suedbaden.de
Telefon: 0761 23020
Telefax: 0761 2022801